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pressemitteilung12.09.17 - Pressemitteilung: Absage AfD-Veranstaltung in Malterdingen

Pressemitteilung

 

 

Lahr / Emmendingen - Die AfD sagt die geplante Wahlkampfveranstaltung „AfD wirkt“ am 14.09.2017 in Malterdingen mit MdL Bernd Gögel sowie Thomas Seitz nach massivem Druck auf den Gastwirt ab. Die AfD ruft stattdessen zu einer Mahnwache auf dem Marktplatz in Emmendingen unter dem Motto „Gegen die neuen Nazis im Kreis Emmendingen, gegen das Ende der Meinungsfreiheit, gegen den Tod der Demokratie“ auf.

Veranstaltung in Malterdingen abgesagt
Die am 14.09.2017 im Gasthaus Sonne in Malterdingen geplante Wahlkampf-veranstaltung mit dem stellvertretenden Vorsitzenden der AfD-Fraktion im Landtag Bernd Gögel (MdL) sowie dem Direktkandidaten Thomas Seitz fällt aus, nachdem der Gastwirt von der zugesagten Überlassung seines Saales Abstand genommen hat. Der Gastwirt war bereits seit mehreren Tagen durch verschiedene Personen aus Malterdingen wie von außerhalb unter Druck gesetzt worden, die Veranstaltung abzusagen. Nachdem die Jusos Emmendingen eine Gegendemonstration vor seinem Gasthaus mit 100 Teilnehmern angekündigt hatten, kam aus Angst um seine wirtschaftliche Existenz die Absage.

Verständnis für den Gastwirt
Trotz der unschönen Situation hat der Kandidat Thomas Seitz Verständnis für den Gastwirt. „Ich rechne es dem Wirt hoch an, dass er trotz des massiven Drucks - auch aus dem Malterdinger Rathaus - dennoch zu seinem Wort stehen wollte.“
Da die Jusos Emmendingen definitiv nicht in der Lage sind, selbst 100 Demonstranten zu stellen, war es naheliegend, dass von dort auf eine Teilnahme von Angehörigen der linksextremen Freiburger autonomen Szene, die mit dem linken Rand von SPD, Linke, Grüne und Gewerkschaften und den zugehörigen Jugendorganisationen eng verflochten ist, spekuliert wurde. Hierzu Seitz: „Wer Hamburg gesehen hat, kennt die ungehemmte Gewaltbereitschaft dieser asozialen Klientel. Ich kann es jemandem, der weder Mitglied noch Anhänger der AfD ist, nicht verübeln, wenn er angesichts dieser akuten Bedrohung seine Zusage zurücknimmt.“

Mahnwache in Emmendingen
Als Ersatz für die Veranstaltung in Malterdingen hat der Direktkandidat Thomas Seitz eine Mahnwache am 14.09.2017 um 19:00 Uhr auf dem Marktplatz in 79312 Emmendingen angemeldet. Die Teilnehmer werden gebeten, Kerzen mitzubringen und diese zu Beginn der Mahnwache um 19:00 Uhr zu entzünden. Plakate und Transparente werden zur Verfügung gestellt. Da Jusos und vermutlich gewaltbereite Autonome in Malterdingen demonstrieren wollen, geht die AfD der unmittelbaren Konfrontation bewusst aus dem Weg. „Wir wollen nicht, dass die Malterdinger Bürger in Mitleidenschaft gezogen werden, falls die von den Jusos angelockten Autonomen wegen uns randalieren.“

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Gegen die neuen Nazis im Kreis Emmendingen, gegen das Ende der Meinungsfreiheit, gegen den Tod der Demokratie
Die stille Mahnwache findet unter dem Motto „Gegen die neuen Nazis im Kreis Emmendingen, gegen das Ende der Meinungsfreiheit, gegen den Tod der Demokratie“ statt. Zum Beweggrund Thomas Seitz: „Es ist erschütternd, wie sich die Zustände in Deutschland immer mehr an Weimar 1933 oder das SED-Regime annähern. Diejenigen, die unsere Plakate abreißen und unsere Veranstaltungen niederbrüllen, wären 1933 bei der SA in der ersten Reihe marschiert. Das neue Braun ist eben Rot - aber auch Grün und Dunkelrot, manchmal sogar Schwarz.“

Massive Behinderung des Wahlkampfs
Der Wahlkampf der AfD wird massiv behindert. Die Zahl der Veranstaltungen wurde im Wahlkreis wegen der Problematik der Veranstaltungsräume bereits vorweg bewusst gering gehalten. Mit Großflächenplakaten wirbt die AfD überhaupt nicht, da diese im letzten Wahlkampf teilweise innerhalb von Stunden zerstört wurden. Auch die normalen Plakate werden massenhaft zerstört oder entwendet. In vielen Orten kann der Eindruck einer durchgehenden Plakatierung nur dadurch aufrechterhalten werden, dass mehrmals wöchentlich spätabends oder frühmorgens nachplakatiert wird. In manchen Ortschaften kann deshalb erst gar keine Plakatierung erfolgen, weil die Kapazitäten gebunden sind. Nochmals Seitz: „Bis zur Wahl werden wir in manchen Gemeinden 10 - 15 Plakate aufgehängt haben, um den Eindruck zu vermitteln, wir hätten mit 1 Plakat für uns geworben. Ich bin stolz auf alle unsere freiwilligen Helfer, darunter auch viele, die nicht einmal Mitglied der AfD sind, für ihren unermüdlichen Einsatz“.

Staatsschutz ermittelt - 2 Tätern droht Strafverfolgung
Da meist keinerlei Anhaltspunkte für eine Täterermittlung vorliegen, bringt die AfD diese antidemokratischen Straftaten nur sporadisch beim Staatsschutz zur Anzeige. Soweit Täter ermittelt werden können, müssen sich diese aber auf eine konsequente Verfolgung einstellen. Von zwei dem linken Spektrum zuzurechnenden Tätern, die am Abend des 11.09.2017 in Lahr 30 Plakate zerstört haben, liegen Bildaufzeichnungen vor, so dass diese mit einer Identifizierung und Strafverfolgung zu rechnen haben.

 

 

Helfen Sie mit diese unsäglichen Zustände zu beenden!

Am 24.09. beide Stimmen der AfD!

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